Pflanzung

Die Stauden können von März bis Oktober gepflanzt werden. Zwiebelpflanzen werden im Herbst zwischen Mitte September bis Ende November nachgepflanzt.

Damit sich die Staudenmischung optimal und dauerhaft entwickeln kann, sind wenige Grundvoraussetzungen notwendig:

1. Bodenvorbereitung

2. korrektes Auslegen mittels Pflanzplan

3. korrektes Pflanzen der Stauden

4. gutes Bewässern

5. optionales Mulchen


1. Gründliche Bodenvorbereitung


Folgende Punkte sind wichtig bei der Bodenvorbereitung:

  • entfernen von Quecken, Winden und anderen Wurzelunkräutern

  • gründliche Bodenlockerung

  • Schwere Böden unbedingt mit Sand oder feinem Splitt auflockern. Für trockene Freiflächen muss der Anteil davon in den oberen 30 cm mindestens 70% betragen.

  • Organische Materialien, wie Kompost oder Hornspänen, nur bei nährstoffarmen Böden für die Halbschatten – und Schattenmischungen verwenden

  • Die aufgeführten Pflanzenarten gedeihen in mässig sauren bis mässig alkalischen Substraten

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2. korrektes Auslegen mittels Pflanzplan

Für Beete die von allen Seiten zu sehen sind:

Für Beete, die an einen Zaun, eine Mauer oder an eine Hecke grenzen:

3. Pflanzung der Stauden


Vor dem Verteilen die Pflanzen eventuell nochmals wässern, sie müssen mit feuchtem Ballen gepflanzt werden. Nach dem Verteilen folgt die Pflanzung. Um ein optimales Wachstum zu gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Die oberste Erdschicht des Topfballens (Unkrautsamen) entfernen – ‚abrandeln‘

  • Den Wurzelballen beim Austopfen lockern – aufschneiden

  • Ausgetrocknete Topfballen vor der Pflanzung in Wasser tauchen

  • Je nach Pflanzenart soll die Topfoberfläche ein bis zwei cm von Erde überdeckt werden.

4. Bewässerung


Nach der Pflanzung muss zwingend durchdringend bewässert werden. Bei trockener Witterung muss während der Anwachsphase wiederholt durchdringend bewässert werden.

Es empfiehlt sich besser einmal richtig durchdringend zu giessen als öfter und kurz.

5. Mulchen


Unmittelbar nach der Pflanzung kann eine Mulchschicht von 5 bis 7 cm aufgebracht werden. Dadurch wird keimendes Unkraut weitgehend unterdrückt und der Boden trocknet weniger schnell aus. Die Wahl des Mulchmaterial richtet sich nach dem Standort.

Für Pflanzungen in sonnigen Lebensbereichen empfehlen wir mineralisches Material wie Schotter, Rundkies, Splitt, Lava, Ziegelsplitt oder Blähschiefer. In Versuchen hat sich eine mindestens 5 cm starke mineralische Schicht aus Kies oder Splitt in einer Korngrösse von 8-16 mm am Besten bewährt. Auch zarte Krokus haben damit kein Problem.

Für Pflanzungen in schattigen Lebensbereichen sowie in frische bis feuchten Freiflächen eignen sich organische Materialien wie Rindenhumus (kein Rindenmulch!), Miscanthus-Fasern, Kakaoschalen oder andere vergleichbare organische Mulchmaterialien mit geringem Nährstoffgehalt. Der Rindenhumus verrottet in circa zwei Jahren, dann ist die Pflanzung in der Regel abgeschlossen.

Zur Info: zu viel Dünger im Boden beeinträchtigt die Standfestigkeit höherer Stauden.

Für Pflanzungen im Lebensbereich ,Gehölzrand‘ eignen sich organische wie mineralische Materialien.

Wird eine Mulchschicht aufgetragen, sollte diese die Ballenoberfläche der Pflanze mind. 2 cm überdecken, damit sie nicht austrocknen und die Pflanzen nicht absterben. Wird eine Mulchschicht verwendet ist ersichtlich, dass die Pflanzung der Stauden nicht allzu tief sein sollte, sondern der Topfballen dann noch 1 bis 2 cm über der Erde ist.